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Im Rahmen des diesjährigen internationalen Literaturfestivals „Prima Vista“ und des Deutschen Frühlings stattete der berühmte Schriftsteller Mirko Bonné auch Tartu einen Besuch ab. In der Stadtbibliothek stellte er vor allem seinen neuesten Roman „Lichter als der Tag” vor. Das Gespräch war auf Deutsch mit Übertragung ins Estnische und wurde von Dieter Neidlinger von der Universität Tartu moderiert.

Um für Deutsch als eine Sprache der Wissenschaft zu werben, veranstaltete das DKI Tartu in Kooperation mit dem Deutschlehrerverband ein Quiz und Orientierungsspiel auf den Spuren der berühmten Deutschen in Tartu.

Hans Hase ist der Held aller deutschlernenden Kindergartenkinder. Als Handpuppe ist er jede Deutschstunde anwesend und es wird viel gemalt, gebastelt und gelacht. Nun lud er anlässlich seines siebten Geburtstages zum Liederfest ein.

Am 20. und 21.04.2018 wandelte sich im DKI Tartu der Fest- zum Kinosaal. Im Rahmen des Deutschen Frühlings wurden zwei Filmabende veranstaltet, an denen jeweils zwei Filme auf Deutsch mit englischen Untertiteln gezeigt wurden. Die deutschen Tragikkomödien sorgten für einige Lacher bei den Zuschauern, wohingegen andere Szenen eher nachdenklich oder traurig stimmten.

Mit Irina Zahharenkova und David Stromberg durfte das DKI Tartu am 19.04.2018 zwei Spitzenmusiker zu einem Konzertabend begrüßen. Mit ihrem Programm “VISION” würdigen sie den Komponisten Ludwig van Beethoven anlässlich seines 250. Geburtstags. Die Sonaten für Klavier und Cello begeisterten das Publikum.

Am 14.04.2018 fand unter Beteiligung des DKI Tartu die Vorrunde (Süd-Estland) des vom Goethe-Institut organisierten Musikwettbewerb „Lautstark“ statt. Ziel des Projekts ist es, mit Hilfe von Musik und Rhythmus die Freude am Deutschlernen zu fördern und das Interesse an deutscher Musik und Kultur zu wecken. Am Halbfinale im Tartuer Kindergarten Lotte nahmen Kindergärten und Grundschulen aus Tartu, Viljandi und Põlva teil. Es wurden viele traditionelle und moderne deutsche Kinderlieder präsentiert. Egal ob die Kleinsten aus dem Kindergarten oder Schülerinnen und Schüler der 1.-3. und 4.-6. Klasse – alle sangen auf Deutsch. Viele Gruppen hatten sich große Mühe mit Kostümen gegeben und sogar einen Tanz einstudiert.

Am 06.04.2018 besuchten rund 70 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen des Landkreises Tartumaa das DKI Tartu, um an einem Musik-Workshop teilzunehmen. Die Musiker Erhard Ohlhoff, Rainer Schwarz und Raido Koppel stellten deutsche Kinderlieder wie „Auf der Mauer, auf der Lauer“, „Frösche in der Nacht“ und „Zwei kleine Fische“ vor, die dann gemeinsam gesungen wurden. Auch das Singen im Kanon klappte sehr gut und am Ende wurde sogar getanzt. Die Deutschlernenden der sechsten und siebten Jahrgangsstufe hatten viel Spaß und freuten sich über die abwechslungsreiche Deutschstunde.

In Tartu begann der Deutsche Frühling 2018 bereits am 05. April.
Vor einem vollen Festsaal wurde die Veranstaltungsreihe durch die Leiterin des DKI Tartu Malle Ploovits und ein Grußwort des deutschen Botschafters Christoph Eichhorn feierlich eröffnet. Im Zentrum des Kulturabends stand Hamburg, das diesjährige Partnerland des Deutschen Frühlings. Die Studierenden der Universität Tartu präsentierten Hamburg mit Theater-Darbietungen in spielerischer Form. Für musikalische Unterhaltung sorgten Erhard Ohlhoff, Rainer Schwarz und Raido Koppel mit einem Überblick über die norddeutsche Folklore „An de Eck steht ein Jung mit ’nem Tüddelband“ in Missingsch und Hochdeutsch.

Aus Anlass des 25. Gründungsjubiläums des Deutschen Kulturinstituts (Gründung des Instituts am 26.11.1992) sammelten sich am 24.11.17 Freunde aus Estland, Lettland, Deutschland und Schweden in unserem Jugendstilsaal, um gemeinsam zu feiern. Unten eine kleine Fotoserie darüber. Das DKI bedankt sich bei allen seinen Freunden, dass Sie dieses Ereignis uns so vielseitig und emotionell gemacht haben! Das gibt uns bestimmt neue Energie unsere Arbeit mit Freude weiterzuführen.

Am 28. Mai wurde im Estnischen Nationalmuseum (ERM) in Tartu die Performance „Distinguishing Marks“ („Erkennungsmerkmale“) des deutsch-amerikanischen Duos Chris Kondek und Christiane Kühl aufgeführt. Die Performance – im Wechsel zwischen Estnisch und Englisch– umfasste sowohl  Dialoge (stellenweise auch mit dem Publikum), Theaterelemente sowie Live-Videoinstallationen. Die Darsteller kommentierten recht humorvoll die Ursprünge der digitalen Regierungsinfrakstur – gewachsen aus Moos und Wäldern –, die unter dem Motto „E-Estonia“, angepriesen wird. Doch es wurden auch immer wieder sehr kritische Töne angeschlagen bezüglich der Unentziehbarkeit aus dem System, der Vermarktung des Landes und der Transformation der Demokratie zu einer Beziehung zwischen „Dienstleister“ und „Kunden“.

Es ist schon Tradition geworden, dass deutsche Autoren zum internationalen Literarturfestival Prima Vista in Tartu eingeladen werden. Diesmal besuchte uns am 10.5.17 die Jugendbuchautorin Sabine Zett. Sie ist Autorin mehrerer deutscher Kinderbücher, von denen auch zwei in Estnisch erschienen sind: „Hugos geniale Welt“ und „Hugos Masterplan“.

In der „Hugo“-Reihe schreibt Zett humorvolle Geschichten aus der Perspektive von Jungen. Die Hauptfigur Hugo ist ein positiver Typ, der trotz vielfachen Scheiterns nie aufgibt. In der Lesung stellte Zett die Figur und seine Geschichten dem Publikum vor. Es gelang ihr, das junge Publikum so zu begeistern, dass anschließend viele ihre Bücher gekauft haben und jeder auch ihre Signatur in sein Buch haben wollte. Übersetzung und Moderation hat die Übersetzerin Kristel Kaljund auf sich genommen, wobei ihr 5-monatiges Baby auf ihrem Arm das alles ruhig über sich ergehen ließ.

Es war ein gelungenes Treffen und hat bestimmt etwas mehr Interesse der Jugendlichen an der deutschen Literatur erweckt.

Am Donnerstag, den 04. Mai 2017, wurde im Kunsthaus Tartu die Fotoausstellung „Zeitsprung“ eröffnet, die Werke der deutschen Bildjournalisten Erich Salomon (1886-1944) und Barbara Klemm (*1939) umfasst.

Die Fotos wurden vom Institut für Auslandsbeziehen (ifa) bereitgestellt, das bei der Eröffnung von seinem Generalsekretär Ronald Grätz repräsentiert wurde. Verantwortlich für Ausstellungskonzeption waren der Gallerist des Kunsthauses, Indrek Grigor, sowie Michael Biedowicz, Bildredakteur des ZEITmagazins. Ausserdem zugegen waren Reinhold Wiemer von der Deutschen Botschaft in Tallinn, sowie die Leiterin des Goethe-Instituts in Tallinn, Frau Dr. Eva Marquardt. Nicht nur die Anwesenheit dieser geladenen Gäste, sondern auch der große Andrang seitens der einheimischen Bevölkerung zeigte den großen Respekt gegenüber des bedeutenden Beitrags, den diese beiden Fotojournalisten für die Pressegeschichte geleistet haben. Die Fotos von Erich Salomon und Barbara Klemm, die einschneidende Ereignisse und Persönlichkeiten verschiedener Abschnitte des 20. Jahrhunderts porträtieren, ähneln sich in der Ungestelltheit, aber gleichzeitigen Ausdruckskraft, mit der sie Nachrichten übermittelten.

Diese künstlerisch und auch historisch äußerst wertvollen Werke der Pressefotografie können noch bis zum 28. Mai 2017 im Kunsthaus Tartu besichtigt werden.

Die Filmreihe „Deutsches Kino“ mit Fokus auf das diesjährige Partnerland Baden-Württemberg wurde am 03. Mai 2017 im Tartuer Kino Cinamon feierlich eröffnet. Zu Gast waren der Oberbürgermeister Tartus – Herr Urmas Klaas, der Koordinator für Kulturprogramme des Goethe-Instituts Tallinn – Herr Markus Köcher, sowie ein deutscher Filmproduzent. Auch der Schauspieler Roeland Wiesnekker, der mit einer Rolle im Eröffnungsfilms „Das kalte Herz“ (2016) mitgewirkt hat, war bei der Einführungsveranstaltung anwesend und stand für Fragen zur Verfügung. Bei dem Empfang brachten sowohl der Oberbürgermeister, als auch der Koordinator für Kulturprogramme des Goethe-Instituts ihre Freude darüber zum Ausdruck Baden-Württemberg als diesjährigen Partner des Deutschen Frühlings auch auf der Leinwand begrüßen zu dürfen. Schließlich wurde der Film „Das kalte Herz“, in Anlehnung an ein Märchen von Wilhelm Hauff,  das teilweise im Schwarzwald gedreht wurde, im Kinosaal vorgeführt.

Hans Hase feiert seinen siebten Geburtstag! Hans ist ursprünglich eine Handpuppe, die das Goethe-Institut für den frühen Deutschunterricht für Kinder entwickelt hat. Einmal jährlich, nämlich zu ihrem Geburtstag, wird diese Hasenfigur zum Leben erweckt – so auch in diesem Jahr. Am 28. April 2017 fand unter der Koordination von Helen Tammeleht, die an der Raatuse Schule als Deutschlehrerin tätig ist, ein fröhliches Fest mit gemeinsamem Singen und Tanzen statt. Bei Ankunft in der Raatuse Schule waren sämtliche Wände in den Gängen des Schulgebäudes und der Aula bereits mit etlichen Kinderzeichnungen von Hans Hase geschmückt.

Etwa 200 Kinder und ihre Erzieher von Kindergärten aus Tartu und Umkreis folgten der Einladung zu dieser Veranstaltung und übergaben Hans Hase ihre Glückwünsche und Geschenke. Teilnehmende Kindergärten, in denen frühes Deutsch unterrichtet wird, waren: LOTTE, KLAABU, KIVIKE, SIREL, KAROLIINE, MEELESPEA, PLOOMIKE, KANNIKE, PEETRI, KATOLIKU und der Kindergarten Ülenurme.

Der als Hans Hase verkleidete Schüler und die als seine Freundin Lisa verkleidete Schülerin leiteten durch die Geburtstagsfeierlichkeiten und regten durch kurze Dialoge und Lieder auf Deutsch die Kinder dazu an mitzusingen und mitzutanzen. Ich war begeistert wie gut die Kinder die Lieder und Tänze beherrschten und mit wieviel Freude sie daran teilgenommen haben. Einige Gruppen  der verschiedenen Schulen hatten zudem einzelne Auftritte, bei denen sie Lieder und Choreografien aufführten.

Zum Abschluss bekamen die Kinder gesunde Snackplatten mit Obst und Gemüse serviert, bevor sich die Geburtstagsfeier auflöste.

Zum Auftakt des Deutschen Frühlings im Deutschen Kulturinstitut Tartu am 27. April 2017 mit dem diesjährigen Partnerbundesland Baden-Württemberg, war der Antrag im Veranstaltungssaal groß.

Zu Beginn der Veranstaltung haben einige Deutschstudent/innen der Universität Tartu interessante Einblicke in die Kultur, Architektur und Kulinarik Baden-Württembergs vorgestellt, die mir als Norddeutsche nur teilweise geläufig waren. Im Anschluss folgte eine kurze, aber intensive Tanzvorstellung eines estnischen Showtanzpaares, das eventuell nächstes Jahr bei einem Wettbewerb in Baden-Württemberg teilnehmen wird. Nach dieser ausdrucksvollen Showeinlage, die mit kräftigem Beifall belohnt wurde, konnte das zahlreiche Publikum Zeuge der fruchtvollen Zusammenarbeit eines deutschen und eines estnischen Arztes werden, deren gemeinsames Interesse am deutschen Uhrendesign die Idee hervorbrachte dem Uhrendesign Anton Zieglers (1901-1997) in Form eines Buches „Die schönen Sachen, die wir verloren haben“ ein Denkmal zu setzen. Der estnische Arzt  Dr. Rait Labotkin stellte seine Uhrensammlung aus, die eine beachtliche Anzahl an eben diesen  Junghans-Meister-Uhren umfasst. Dr. Volker Ziegler, der Sohn des bereits verstorbenen Uhrendesigners Anton Ziegler Junghans, stellte schließlich die historischen Zusammenhänge und Einflüsse dar, die die ästhetisch-funktionellen Ansprüche des Uhrendesigns seines Vaters prägten.

Es war eine rundum informative, wie auch unterhaltsame Veranstaltung, die mit einem Buffet und anregenden Unterhaltungen ihren Ausklang fand.

Am Samstag, den ersten April fand im Kindergarten Lotte in Tartu das Halbfinale des Gesangswettbewerbs “Lautstark” statt. Der Wettbewerb, welcher vom Goethe-Institut in Kooperation mit dem DKI durchgeführt wird, findet nun schon zum wiederholten Male statt. Schüler-/innen der Klassen 1.-3. und 4.-6. gaben ihre einstudierten deutschen Lieder zum besten. Von Klavier über Trommel und Akkordeon wurden alle möglichen Instrumente genutzt, um die Aufritte auf besondere Art und Weise hervorzuheben. Viele Gruppen fertigten sogar eigens Kostüme und Trachten speziell für den Wettbewerb an. Anschliessend bewertete eine Jury, bestehend aus drei Mitgliedern, die wunderbaren Gesangseinlagen. Die Teilnehmer-/innen wurden mit Süßem, Blumen und natürlich dem Einzug ins Finale belohnt.

Am 17.März fand in der katholischen Schule Tartu das integrative Spiel “Deutschlandreise” statt, welches das DKI in Kooperation mit dem Katholischen Bildungszentrum Tartu vorbereitete und durchführte. Hierbei konnten die Schüler-/innen der 3.Klasse spielerisch die 16 Bundesländer Deutschlands und ihre Besonderheiten kennenlernen, indem sie Rätsel lösten und Spiele spielten. In zuvor gebildeten Teams liefen sie von Bundesland zu Bundesland, um Aufgaben zu lösen. In Baden-Württemberg mussten sie beispielsweise Automarken erraten und deren Logo zusammenbasteln. An der Station in Mecklenburg-Vorpommern erwarteten sie Fühlkisten. Ohne hineinzusehen, mussten sie ertasten, welche Ostseebewohner sich darin befanden.

Am 9. März fand erneut ein Filmabend im DKI statt. Gezeigt wurde der deutsche Spielfilm „Oh Boy“ von Jan Ole-Gerster. Organisiert wurde der Abend von unserer Praktikantin Julia. Der Saal des Instituts war so gut besucht, dass noch einige zusätzliche Stühle in den Saal gebracht werden mussten. Anhand der Reaktion des Publikums konnte man feststellen – der Film kommt gut an. Der Film zeichnete sich durch Liebe zum Detail, gut durchdachte Dialoge und tolle Methaphorik aus. Tom Schilling brillierte in seiner Rolle als gedankenverlorener Mittzwanziger Niko Fischer und brachte das Publikum oft zum Schmunzeln.

Am 07. März 2017 fand erneut der Rezitationswettbewerb im Deutschen Kulturinstitut statt. Die Veranstaltung wurde von Priit Peterson (Eller-Musikschule) mit einem Stück von Bach auf der Gitarre eröffnet. Durch den Wettbewerb moderierte Mihkel, ein Schüler des Miina Härma Gymnasiums Tartu. Schüler-/innen der Klassen 6-8 und 9-12 trugen ihre deutschen Gedichte auf individuelle Art und Weise vor einer Jury vor. Die Sieger erhielten Büchergutscheine und andere kleine Preise.

Sieger 6.-8.Klasse:

1.Eliise Luka Tegova mit „Schneeflocken“

2.Greete Jalast mit „Wenn ich ein Junge wäre“

3.Christopher Lepaste mit „Regenwetter“

Publikumspreis: Kirke Laura Allik

Sieger 9.-12. Klasse

1.Anel Neumann mit „Meine Mutter“

2.Denis Melnitschuk mit „Schulpoeten“

3.Anna Kuus mit „Rastlose Liebe“

Publikumspreis: Anna Kuus

Wenn man am 28. Februar die Tartu Hansa Kool betrat, wurde man schon von deutscher Musik begrüsst, was bedeutet, dass das Autobahnspiel erneut stattfindet. Die Schüler-/innen der fünften Klasse konnten an verschiedenen Stationen ihr Wissen über Deutschland, die deutsche Sprache und Kultur spielerisch erweitern. In zuvor gebildeten Teams liefen sie von Station zu Station. Jeder Station war eine Stadt zugeordnet. So wurde beispielsweise ihr Geschicklichkeitssinn auf die Probe gestellt, indem sie mit verbundenen Augen und nur durch die deutsche Navigation ihres Partners versuchten, ein ferngesteuertes Spielzeugauto zu lenken. An einer anderen Station mussten sie wiederum Düfte erraten und Marken zuordnen. Die Schüler-/innen waren hochmotiviert und mit viel Eifer und Kreativität bei der Sache und konnten es kaum bis zur Siegerehrung abwarten.

Am 17.Februar kamen zum ersten Mal zahlreiche Institutionen aus den verschiedensten Bereichen in der Universität Tartu zusammen. Interessierte konnten sich hier über Praktika in den Bereichen Kunst, Musik, Einzelhandel uvm. informieren und aus erster Hand erfahren, was es bedeutet als Praktikant-/in in der jeweiligen Institution tätig zu sein.

Auch das DKI fand sich neben der Tartuer Jugendkunstschule (Tartu Lastekunstikool) ein. Schon zu Beginn wurden wir sehr aufmerksam von der Beauftragten des Erasmus Austauschprogrammes (Erasmus+ programmi) mit einem T-Shirt beschenkt. Es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre, die zum Austausch anregte. Schlussendlich hoffen wir, dass wir die Interessierten hinreichend über unsere Kultur-und Sprachabteilung und die Möglichkeit eines Praktikums aufklären konnten.

Die Hauptschüler und -schülerinnen im Landkreis Tartumaa freuten sich, da sie anstatt des alltäglichen Unterrichts einen musikalischen Deutschworkshop unter der Leitung der Musiker aus Kiel, Erhard Ohlhoff und Rainer Schwarz und Raido Koppel  (Pärnu) miterleben konnten. Die Lehrerinnen haben anfangs gezweifelt, ob ihre zurückhaltenden Schüler alles mitmachen, aber umsonst – alles hat  wunderbar geklappt! Es wurde nicht nur gesungen, sondern auch getanzt. Herr Ohlhoff besitzt großes Talent, Leute mitzureißen.

Am 26. Januar sammelten sich im Saal des DKI Freunde der deutschen Volksmusik. Man hat nicht mit 100 Gästen gerechnet, deswegen wurde auch die Bühne als Zuschauerplatz genutzt. Jedenfalls begeisterten die Musiker Ohlhoff, Rainer Schwarz und Raido Koppel das estnische Publikum Erhard schon von ersten Klängen an. Es wurde auch mitgesungen und mitgeklatscht.  Die deutsch-estnische Folkloregruppe ist in Estland besonders populär geworden und die Deutschlehrerinnen haben den Wunsch geäußert, die Musiker auch in die Deutschstunden einzuladen.

Als eine feierliche Begrüßung zum Jahresbeginn gaben am 8. Januar die estnische Pianistin Kadri-Ann Sumera und die deutsche Cellistin Katrin Ziegler im Jugendstilsaal des DKI ein wunderschönes Konzert. Es klangen die Werke der Klassiker des 20. Jh, Igor Stravinski (1882-1971), Paul Hindemith (1895-1963) und Francis Poulenc (1899-1963). Beide Musikerinnen trafen sich im vorigen Jahr in Darmstadt, wo Frau Ziegler als Pädagogin arbeitet und wo Frau Sumera als Gastlehrkraft tätig war. Lange saßen die Musikfreunde nach dem gelungenen Konzert noch im Saal und nutzten die Gelegenheit, mit den Musikerinnen noch persönlich zu sprechen. Vielen Dank!

Die Schüler der Veeriku Kool hatten am 14. Oktober viel zu erleben: Rund um das Thema „Deutschland“ konnten sie sich an verschiedenen Spielen ausprobieren und ihr Wissen testen.  Jede Spielstation stellte dabei eine deutsche Stadt dar.
Egal ob Wissensquiz, berühmte Persönlichkeiten erraten oder das Testen der eigenen Geschicklichkeit beim „blinden“ Einparken mit dem ferngesteuertem Auto  – die Schüler hatten viel Spaß. Mit kleinen Hinweisschildchen, die an einem Schlüsselband befestigt waren, ging es dann auf Spurensuche.
Zur Auswertung ging es dann zum Schluss zur „Polizeistation“ bei der die Ergebnisse aufgenommen wurden.

Am 10. Oktober besuchte der junge deutsche Künstler Tobias Grünfelder das DKI und die Raatuse Schule in Tartu und brachte seine Zaubertricks mit. Er vermittelte spielerisch Ausdrücke zu den Themen Begrüßung, Farben, Körper und bat Kinder, ihm bei seinen Kunststücken zu helfen.  Er hat mit seinen Tricks Kinder und nicht nur Kinder so begeistert, dass das Applaus kein Ende nehmen konnte. Als ein kleines Geschenk bekam jedes Kind eine Zauberkarte von Tobias. So hat der deutsche Zauberkünstler den Schulalltag bereichert und hoffentlich auch Interesse am Deutschlernen vertieft.

Am 29.09.2016 fand bei uns eine Fortbildung für Deutschlehrkräfte zu einem besondern und ungewöhnlichen Thema statt: Dem Geschichtenerzählen im Unterricht. Der Dozent Herr Ellrodt führte die Teilnehmer zunächst an die Mechanismen der Erzählpädagogik heran und erklärte, dass in unterhaltsame Geschichten verpacktes Wissen bei Kindern lange im Gedächtnis bleibt. Das Erzählen im Unterricht ist für den Spracherwerb somit unabdingbar und ermöglicht den Schülern ebenfalls, selbst Geschichtenerzähler zu werden. Wir danken Herrn Ellrodt für die gelungene Fortbildung und freuen uns, ihn bald wieder bei uns begrüssen zu können.

Am 26.09.2016 wurde im Kaubamaja der europäische Tag der Sprachen gefeiert. Neben Englisch, Finnisch und Französisch haben wir die deutsche Sprache vertreten. Dabei informierten Malle und unsere Praktikantin Isabelle über Sprachangebote in Tartu und unterhielten sich mit vielen Besuchern über ihre Erfahrungen mit Deutschland. Besonders beliebt waren unsere Buttons, die deutsche Wörter wie „Glück“ oder „Quatsch“, das furchtbar schwer auszusprechen ist, zeigen. Sehr viel Spass machte auch der Auftritt eines Duos, das deutsche Lieder präsentierte und dabei sogar vom Publikum begleitet wurde. Nika, die kleine Tochter einer Sängerin, interessiert sich leider noch nicht so für die deutsche Sprache. Aber das wird schon noch!

Letztes Wochenende, vom 23.-25.09.2016, fand in Daugavpils das Liederfest der Deutschbalten statt. Tartu wurde dieses Jahr von Malle und Isabelle, der deutschen Praktikantin des DKI, vertreten. Uns hat es sehr gut gefallen, die vielen verschiedenen Sänger und Tänzer aus Lettland, Estland, Litauen und Russland hatten tolle Auftritte! Die Kulisse unter freiem Himmel, die Festung Daugavpils, war beeindruckend, das gute Wetter hat gehalten und vor allem für unsere Praktikantin war es sehr spannend, so mehr über deutschbaltische Beziehungen zu lernen.

Letzten Freitag, den 09.09.2016, öffnete das Deutsche Kulturinstitut seine Türen, um den Tag der deutschen Sprache zu feiern. Willkommen waren alle, die schon Deutsch sprechen oder wissen möchten, wo sie es lernen können. Denn wer seine Sprachkenntnisse verbessern will, ist in Tartu am richtigen Ort: Schon im Kindergarten gibt es das Programm „Frühes Deutsch“, das Kindern spielerisch die deutsche Sprache näherbringt. Für junge Erwachsene eignet sich ein Germanistik-Studium an der Universität Tartu. Dazu erzählten zwei Studenten, was sie an der Sprache begeistert und bewiesen vor allem, wie gut sie schon Deutsch sprechen. Neben der Universität bietet natürlich auch das Deutsche Kulturinstitut Spachkurse auf verschiedenen Niveaus an, die sich jetzt über Neuanmeldungen freuen können. Den Abschluss machte unsere Praktikantin aus München, die aus erster Hand über die aktuelle Situation in Deutschland berichtete und erklärte, dass Deutschland auch heute noch ein sicheres Land – und auf jeden Fall eine Reise wert – ist.

Der 24. Mai war im Kindergarten Kannike in Tartu ein wichtiger Tag. Das war letzte Kindergartentag für 24 Kinder der Gruppe „Keelesaksad“. Unter der Leitung der Lehrerin Helina Muruaas hatten die Kinder ab dem 3. Lebensjahr zusammen mit der Handpuppe Hans Hase spielerisch Deutsch gelernt. Das hat ihnen viel Spass gemacht. Wir wünschen den kleinen Keelesaksad einen guten Rutsch in die Schule und auch weiterhin viel Freude am Sprachen lernen!

Sowohl am Freitag 06. Mai als auch am Montag den 09. Mai waren Schülergruppen aus verschiedenen Schulen in Tartu bei uns, um am Orientierungsspiel “Deutsche Spuren in Tartu” teilzunehmen. Dabei mussten sie verschiedene Orte in Tartu besuchen an denen Denkmäler und anderes aus deutscher Geschichte befindet. Es galt nicht nur Fragen zu beantworten, sondern auch kreativ zu sein und zum Beispiel Verse für Kalevipoeg zu dichten. Im Anschluss erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde bei Snacks und Getränken. Alle Schüler hatten viel Spass bei der Suche.

Corinna Simon gab am 04. Mai ein wunderschönes Klavierkonzert im DKI. Dabei vereinte sie verschiedene Stücke aus der DDR und der BRD, die auf dem Konzertpodium normalerweise selten zu hören sind. Umrahmt wurde das Konzert mit Stücken von Robert Schumann und Ludwig van Beethoven. Wir haben uns sehr über den Besuch von Corinna Simon und das gelungene Konzert gefreut.

Am 04. Mai 2016 fand im Rahmen des Prima Vista Literaturfestivals eine Lesung mit dem Schriftsteller Eugen Ruge statt. Dabei stellte er sein Hauptwerk „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ vor. Auβerdem las er aus seinem Roman „Cabo de Gata“ vor, der kürzlich ins Estnische übersetzt worden ist. Moderiert wurde die Lesung von Silke Pasewalck, Dozentin des DAAD an der Universität Tartu. Die Lesung war sehr interessant und öffnete neue Blicke auf die Geschichten hinter den Romanen. Im Anschluss an die Lesung beantwortete Eugen Ruge die Fragen der Zuhörer.

Mit Smartphones und Computern kann man weit mehr bewerkstelligen als nur zu telefonieren, zu arbeiten, zu chatten oder Fotos auf Facebook hochzuladen. Genau an dieser Stelle griff dieser multidisziplinäre Workshop an.

Der deutsche Multitalent Carsten Galle aus Barcelonapräsentierte einen interaktiven Musikworkshop, in dem er eine Auswahl seiner besten „Tools“ aus seiner langjährigen künstlerischen Arbeit vorstellte. Am ersten WS am 2.11.15 nahmen die Schüler aus den Schulen Ülenurme, Luunja, Kivilinna und Hansa, am 3.11 die 7-Klässler des Katholischen Bildungszentrums teil. Auf „Tools“ aufbauend wurde gruppendynamisch mit den Schülern ein Musikstück kreiert. Texte wurden erarbeitet und aufgenommen. Mehrmals hörte man am ersten Tag den Satz „Ich weiss das nicht“, wozu am zweiten Tag die andere Gruppe seine Texte aufbaute. Es wurden auch Geräusche gesammelt und das alles als Resultat der 4 WS aus Estland (2 WS wurden im GI durchgeführt) in eine musikalische Form komponiert.
Als Ergebnis hielten die Jugendlichen ein kleines Kunstwerk in den Händen und in Youtube, das sie im interaktiven Umgang mit den neuen Technologien selbst produziert hatten. Ausserdem verfügen sie jetzt über die nötigen Kenntnisse, um ihre eigenen Ideen auch in anderen Kontexten kreativ umzusetzen.

Das Kunstwerk:

Am 28. April eröffneten wir in der Unibibliothek die Ausstellung “Konrad Adenauer und die europäische Integration”. Zur Eröffnung war auch der deutsche Botschafter, Christoph Eichhoren, extra aus Tallinn angereist. In seiner Rede betonte er die Wichtigkeit des Zusammenhalts der europäischen Union, damals wie heute. Ebenfalls angereist war Elisabeth Bauer, die Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung für die Baltischen Staaten und Skandinavien in Riga, Lettland. Die Konrad-Adenauer Stiftung hat diese Ausstellung erstellt und Frau Bauer hat uns dabei unterstützt sie auch in Tartu der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Abschliessend fand der Direktor der Universität, Volli Kalm, noch ein paar Worte, bevor das Buffet eröffnet wurde.

Die Ausstellung konzentriert sich auf Adenauers Rolle bei der europäischen Integration, vor allem in den Jahren von 1950 (Schuman-Plan) bis 1957 (Römische Verträge). Konrad Adenauer gilt als einer der “Gründungsväter” Europas. Ausserdem wird die weitere Entwicklung Europas aufgezeigt: von der Entwicklung der EWG bis hin zur Gründung der europäischen Union. Dabei werden bisher noch unveröffentlichte Dokumente gezeigt. Die Ausstellung ist auch auf estnisch, in Form eines Kataloges, verfügbar.

Bis zum 29.Mai 2016 kann man die Ausstellung in der Unibibliothek noch besichtigen.

Heute, am 28. April, hat Hans Hase seinen Geburtstag mit in der Raatuse Schule gefeiert. Er und seine Freunde hatten viel Spass beim Singen und Tanzen und natürlich gab es an Hans Hases Geburtstag auch reichlich zu essen und zu trinken. Auch kleine Geschenke durften die Kinder am Ende der Party mit nach Hause nehmen. Hans Hase hat sich sehr über die vielen Gäste gefreut und istvor allem Helen Tammeleht dankbar für die tolle Vorbereitung und Durchführung der Feier.

Am 20. April eröffneten wir feierlich die Filmwoche „Neuer Deutscher Film“ im Atlantis. Dieses Jahr steht sie ganz im Zeichen des Partnerlandes Hessen, aus welchem auch zwei Vertreter angereist waren: Frau Christiane Zietzer, die Leiterin der Film Comission Hessen und Herrn Joachim Mendig, der Geschäftsführer von HessenFilm und Medien GmbH. Nachdem die Leiterin des DKI, Malle Ploovits, die Filmwoche eröffnet hatte, meldeten sich auch die Leiterin des Goethe Instituts Tallinn, Eva Marquardt, und Reinhard Wiemer als Repräsentant der deutschen Botschaft, zu Wort und versprachen viel Spass und Unterhaltung beim Filmabend. Zwei der vier Hauptdarsteller aus dem ersten Film „Im Sommer wohnt er unten“, der direkt im Anschluss an die Eröffnung des Filmabends gezeigt wurde, hatten es bis nach Tartu geschafft: Sebastian Fräsdorf aus Deutschland und Alice Pehlivayan aus Frankreich und beantworteten im Anschluss an den Film die Fragen der Zuschauer. Ein Dankeschön geht auch an Gretlin Prukk, für die Übersetzung aus dem Deutschen ins Estnische.

Die weiteren Filme der Filmwoche waren:

21.04. Im Labyrinth des Schweigens

22.04. Der Staat gegen Fritz Bauer

23.04. Guten Tag Ramón

24.04. Unter dir die Stadt

25.04. Carlo keep swingin’

26.04. Ostwind I

27.04. Ostwind II

Am 15. April fand im DKI eine Fortbildung für Deutsch Lehrer zum Thema “Begleitmaterialien Frühes Deutsch” statt. Die Leiterin Helgi Org stellte anhand der “Sendung mit dem Elefanten” verschiedene Themen vor zum Beispiel Wasser oder Huhn und Ei. Zwischendrin gab es kleine Pause mit Kaffee und Snacks.

Ich persönlich fand die Fortbildung sehr interessant. Mir hat es sehr viel Spass gemacht, die Materialien durchzusehen und Ideen zu sammeln wie man verschiedene Themen Kindern spielerisch beibringen kann.

Theresa

In diesem Jahr fand die Vorrunde Süd-Estland des Musikwettbewerbs Lautstark zum ersten Mal im Kindergarten Lotte in Tartu statt. Kindergarten- und Schulkinder traten  in einem deutschsprachigen Liederwettbewerb gegeneinander an. Unter den Teilnehmern waren viele bekannte Gesichter, unter anderem zum Beispiel “Pippi Langstrumpf”, die “7 Zwerge”, aber auch ” Das singende Känguru”. Jede Gruppe hatte individuell ihr Lied vorbereitet und machte es der extra angereisten Jury aus Deutsch- und Musik-Experten nicht leicht. Der Wettbewerb fand in drei Altersklassen statt: Kindergarten, 1.-3. Klasse und 4.-6. Klasse.

Am 04. April eröffneten wir erfolgreich den Deutschen Frühling mit unserem Hessen-Abend. Zahlreiche Gäste waren erschienen um etwas über das diesjährige Partnerland des deutschen Frühlings zu erfahren.

Nach einer Begrüssung durch die Leiterin Malle Ploovits und die Eröffnung der Ausstellung “Eine Sprache – viele Geschichten”, erzählten die beiden Deutschen Theresa und Theres einiges über die hessische Kultur und das Leben dort, wobei Theres auch einen Text in hessischem Dialekt vortrug. Anschliessend stellten Studenten der Germanistik aus Tartu ihre Plakate über Hessen vor, die sie unter der Leitung ihres Lektors Martin Schönemann angefertigt hatten. Dabei stach vor allem das Plakat des Kunststudenten Alo Valge ins Auge, welches er selbst gezeichnet hatte.

Nach einer kulinarischen Verköstung mit hessischer grüner Sosse, Kartoffeln, Brot und Frankfurter Würstchen, veranstalteten Theresa und Theres noch ein kleines Quiz, um das Wissen der Zuschauer über Hessen zu testen. Alles in allem war es ein schöner Abend und eine gelungene Eröffnung des deutschen Frühlings.

Am 04. März 2016 fand im DKI der Rezitationswettbewerb für Schüler und Schülerinnen statt. Diese hatten die Aufgabe ein deutsches Gedicht zu rezitieren und wurden dabei in den Altersstufen 6.-8. Klasse und 9.-12. Klasse von einer estnisch-deutschen Jury bewertet. Alle Teilnehmer trugen ihre Gedichte individuell und sehr gut vor, weswegen der Jury die Entscheidung am Ende nicht leicht fiel.

Sieger 6.-8. Klasse:

1. Anel Neumann mit “Vom Riesen Timpetu”
2. Ingemari Org mit “An einen Freund”
Bettina Päri mit “Das Krokodil”
3. Mart Dudin mit “Passwort”
Publikumspreis: Ingemari Org

Sieger 9.-12. Klasse:

1. Lisa Brand mit “Bedenks”
2. Anna Kuus mit “Nimm dir Zeit”
3. Erich Sten Nurk mit “Das Lied von der Moldau”
Publikumspreis: Erich Sten Nurk

Vom 15. – 24. November wurden im Kino Elektriteater als Kooperation mit dem Goethe Institut Estlands und dem Pöff 10 neue deutsche Filme gezeigt.
Das Festival begann mit „Labyrinth des Schweigens“ (Giulio Ricciarelli). Christoph Gröner charakterisierte die diesjährige Filmauswahl so: „Die Zeit der Selbstverständlichkeiten ist vorbei, was für die Politik gilt, kann im Kino nicht anders sein. Aber man darf mit Erstaunen feststellen, dass sich das deutsche Kino immer lebendiger als Seismograf betätigt, sich selbst und die Zeit in der wir leben hinterfragt, teils mit Furor, teils unterschwellig.“
Als Gäste wurden zum Festival der Schauspieler Lukas Miko, der Regisseur des „Nachtsession“ Philipp Dettmer und alle 4 Skater-Talente Thomas Eckert, Jonas Rosenbauer, Paul Khachab und Cris Behnisch, ebenso der Produzent des Films „Der Nachtmahr“ Amir-Hamed Bahrayan eingeladen.
Das Festival wurde am 15.11.15 im stilvollen Unicafe von der Leiterin des GI Eva Marquardt und Malle Ploovits feierlich eröffnet.

Am 22. Oktober gab Junger Chor Celle im Saal des DKI das Konzert „Facetten der Chormusik“.

Der Chor besteht aus Jugendlichen und Erwachsenen, die auf einem hohen musikalischen Niveau Konzerte im geistlichen und weltlichen Bereich gestalten. Leiter des Chores ist Egon Ziesmann.

Der Junger Chor Celle  begeisterte das zahlreiche Publikum mit seinem harmonischen Singen sowie Pop- und Jazz- Arrangements. Es waren auch einige estnische Lieder im Programm. So sangen sie „Kungla rahvas“ von K.A.Hermann und „Tuljak“ von M.Härma auf estnisch. Diese Lieder wurden vom Publikum mitgesungen und der Applaus wollte kein Ende nehmen. Vielen Dank für das schöne Konzert!

Am Montag, den 12. Oktober, hatte das DKI Besuch von der freiberuflichen Künstlerin Martina Schwarz, die ein musikalisches Programm für junge Deutschlernende vorbereitet hatte. Mit dem Akkordeon begleitet brachte sie Kindern von Kindergarten bis Grundschule spielerisch die deutsche Sprache näher. Mitgebrachte Kuscheltiere und Plakate luden die Kinder dazu ein, neben dem tatkräftigen Mitsingen auch auf der Bühne aktiv zu werden.

Anlässlich des 25. Jahrestages der Deutschen Einheit fand am 2. Oktober ein von der Evangelisch-Lutherischen Deutschen Erlösergemeinde organisiertes Konzert statt, bei dem sowohl gesungene, als auch instrumentale Stücke vorgetragen wurden. Sopranistin Karolin Trübenbach wurde an diversen Instrumenten von Ieva Nimane (Flöte und Oboe), Iveta Pelse (Klavier) und Janis Pelse (Cembalo, Harmonium) aus Lettland begleitet. Bei dem bewegenden Konzert wurden überwiegend deutsche Texte, aber auch ein estnischer Text vorgetragen. Die zahlreich Erschienenen genossen ein abwechslungsreiches Konzert in den schönen Räumlichkeiten des DKI, das Ihnen die klassische Musik und deutsche Poesie näher bringen konnte.

Am 25. September war der Europäische Tag der Sprachen im DKI. Zu diesem Anlass fand sich Lektor Walter Mirbeth im Institut ein, um die im letzten Jahr mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Bücher, als auch die in diesem Jahr nominierten Bücher vorzustellen. Zu der Lesung erschienen über 20 begeisterte Literaturinteressierte, die viel über die Verleihung des Preises und die Bücher erfuhren, so wie auch selbst interaktiv in den Nachmittag eingebunden wurden. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von dem jungen Pianisten Arno Humae.

Am sonnigen Vormittag des 24. Septembers fand sich eine Studiengruppe des Instituts für Geographie und Geologie der Universität Salzburg im DKI ein, um etwas über das Institut, die deutsch-estnischen Beziehungen und nicht zuletzt über die Studentenstadt Tartu zu erfahren. Nach einem informativen, aber auch persönlichen Vortrag begleitet von Tee und Keksen brach die Gruppe zu einem Stadtrundgang auf. Dieser führte vorbei an Denkmälern, Kirchen und Parks bis ins Stadtzentrum hinein, wo sich die Geschäftsführerin und der Studienreiseleiter Andreas Koch in freundschaftlicher Atmosphäre verabschiedeten. Die österreichischen Gäste werden den Tag hoffentlich in guter Erinnerung behalten und auch Zuhause noch immer so beeindruckt von der Geschichte und dem Stadtbild Tartus sein!

Am 11. September sammelte sich im Saal des DKI ein buntes Publikum von jung bis nicht mehr so jung, um in gemütlicher Atmosphäre am Kaffeetisch über die deutsche Sprache zu sprechen. Nach einer Einführung in die deutsch-estnischen Beziehungen in der Geschichte wurde über das frühe Sprachenlernen gesprochen. Reiselustige erhielten von der Fremdenführerin Imbi Mesila Infos, in welchen Staaten man seine Deutschkenntnisse verwenden kann. Das Treffen wurde durch das spontane Auftreten mit Schillers und Goethes Lyrik von  Kalju Konsin bereichert. Nach einem Kurzfilm konnte das Publikum auch sein Deutsch testen.

Das 21. Liederfest der Deutschen Minderheiten im Baltikum, das in diesem Jahr zum ersten Mal in Tartu stattfand, war eine ganz besondere Erfahrung. Es war die letzte gröβere Veranstaltung für mich als Praktikant am DKI und das Wetter hat uns in die Karten gespielt. Nachdem im Vorfeld noch viele Dinge zu klären gewesen waren, verlief das Fest dann aber reibungslos und alle Teilnehmer konnten es genieβen.
Zum ersten Mal kamen alle Teilnehmer zum Festzug vom AHHA-Zentrum zur Eller-Musikschule zusammen. Die Route führte durch die Innenstadt und vorbei am Rathaus. Unterwegs wurde fröhlich gesungen und die Sonne erwärmte die Gemüter.

Die offizielle Eröffnung des Festes in der Eller-Musikschule übernahmen dann die Geschäftsführerin des DKI, Malle Ploovits, und der Bürgermeister der Stadt Tartu für Kultur und Soziales, Vladimir Šokman. Die Musikgruppen waren aus Litauen, Lettland und Estland angereist. Deutsche Kulturvereine aus Šilute, Vilnius, Marijampole, Kaunas (Litauen), Dobele, Ventspils, Liepaja, Daugavpils, Riga (Lettland) sowie aus Ida-Virumaa, Tallinn und Tartu (Estland) entsendeten jeweils eine Delegation nach Tartu, um deutsches Liedgut und Kontakte zu den anderen Vereinen zu pflegen. Im Programm gab es zwei Pausen, während derer es Verpflegung für alle Teilnehmer im Café der Musikschule gab.

Am Abend lud das DKI schlieβlich alle Teilnehmer als krönenden Abschluss zum Festessen im Restaurant Atlantis ein. Es war ein gelungener Abend und besonders eine Dia-Show mit Bildern des Festumzuges und der Auftritte beim Konzert sorgte für Begeisterung. Jeder Gruppe wurde am Ende noch ein kleines Geschenkpaket überreicht.
Am Sonntag gab es als freiwilliges Programm noch einen Spaziergang durch die Stadt und einen Besuch im AHHA-Zentrum.
Matthias Makowski

Die Naturfreunde Wiesloch machten auf ihrer Reise durch die baltischen Staaten auch Station in Tartu. Dabei besuchten sie das DKI und waren wissbegierig in Bezug auf die Geschichte der Stadt und die Rolle des DKIs als Mittler zwischen den Kulturen.

KULTURPROGRAMM

10
Dec
Filmabend am 13.12.18 um 19 Uhr. “4 Könige”.

Wir laden zum Filmabend ein! Weihnachten – das Fest der Liebe und Verborgenheit. Doch müssen 4 Jugendliche die Weihnachten in der Psychiatrie verbringen. Zu ihrem Glück steht der unkonventionelle Arzt, Dr. Wolf zur Seite. Gemeinsam verbringen sie die Weihnachten, die sie nie vergessen werden. Der Film ist auf Deutsch mit englischen Untertitel. Einritt frei.

Verwendet in: Kulturprogramm, Nachrichten,

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